Nina Canell



VORTRAG
Mittwoch 27. November 19 Uhr
Historische Aula



WORKSHOP
Donnerstag 28. November 10 Uhr
ZG 04 im Neubau

Nina Canell (*1979 in Schweden) gilt als Vertreterin eines Neuen Materialismus. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Alchemistinnengleich transformiert Nina Canell in ihren skulpturalen Anordnungen Dinge und deren Zustände. Diese Art von Skulpturen verweigert sich einer endgültigen Form. Formlosigkeit wird als Formlosigkeit dargestellt. Die eingesetzten Materialien arbeiten oft ohne weiteres Einwirken der Künstlerin fort und thematisieren die Instabilität und Unzuverlässigkeit zwischen Mensch und Objekt und Objekten untereinander.

Verdunstend, verdampfend, verflüchtigend werden Energiekreisläufe aufgezeigt. Unsichtbare oder unhörbare Phänomene stehen im Zentrum der Versuchsanordnungen, bei denen Hitze, Elektrizität, Gas und Wasser als Gestaltungsmittel eingesetzt werden. Kabel und Leitungen werden gelegt und verleihen den Netzwerken und Gedankengängen ein Aussehen. Der Zufall stimmt in diesen Prozess mit ein und singt eine Ode an eine „verflüssigte“ Moderne, in der Machtverhältnisse in Frage gestellt werden.

Votragssprache: Englisch


Weitere Informationen unter
www.canellwatkins.org